Die ersten Wochen mit echten Teams: Was wir seitdem geändert haben

· Hinter Numo

Zwei Trainer stehen abends unter Flutlicht am Platz, einer zeigt dem anderen etwas auf dessen Smartphone und beide lächeln

Als ich mit Numo angefangen habe, hatte ich ein ziemlich klares Bild im Kopf. Fast zwanzig Jahre als Trainer und im Vorstand haben mir gezeigt, wo im Vereinsalltag Zeit verloren geht, und daraus ist eine Vision für die App entstanden. Warum ich Numo überhaupt baue, habe ich im Beitrag Warum ich Numo baue aufgeschrieben.

Eine Vision ersetzt aber nicht den Alltag der Teams, die Numo jeden Tag benutzen. Deshalb höre ich genau hin, was Trainer, Spieler und Eltern brauchen. Seit dem Frühjahr arbeiten die ersten Teams mit der App, und vieles von dem, was seitdem dazugekommen ist, geht direkt auf ihre Rückmeldungen zurück.

Weniger Klicks für die Trainer

Der erste Wunsch kam fast sofort: Niemand wollte jedes Training einzeln anlegen. Daraus sind die Serientermine entstanden. Kurz danach kam die Frage, was passiert, wenn ein Training ausfällt. Löschen fühlte sich falsch an, also kann man Termine jetzt absagen, und sie bleiben mit roter Kopfzeile sichtbar. Beides erkläre ich im Beitrag Serientermine: Trainingszeiten einmal anlegen und vergessen.

Ein Trainer hat sich gewünscht, die Mitgliederliste nach Rollen zu sortieren, damit das Trainerteam oben steht. Das war eine Kleinigkeit, die wir schnell umsetzen konnten. Die Terminliste lädt man inzwischen neu, indem man sie nach unten zieht.

Mehr als nur Ja und Nein

Aus den Teams kam früh der Hinweis, dass „Vielleicht“ allein wenig hilft. Seit Ende Juni kann man zu jeder Rückmeldung einen Kommentar schreiben. Die Leitung kann diese Kommentare auch bearbeiten, wenn ihr jemand am Spielfeldrand etwas erzählt. Mehr dazu im Beitrag Rückmeldung mit Kommentar: „Komme 10 Minuten später“.

Spieler und Eltern machen selbst mit

Der größte Schritt war der Einladungslink. Vorher haben die Trainer alle Rückmeldungen selbst eingetragen. Jetzt teilen sie einen Link, und Spieler oder Eltern verbinden sich selbst mit ihrem Namen im Team. Damit kamen die Rollen Leitung, Mitglied und Inaktiv ins Spiel, und eine Seite „Mein Profil“, auf der jeder seine Angaben selbst pflegt. Wie das funktioniert, steht im Beitrag Team beitreten per Einladungslink.

Die Apps

Dass es Numo als App geben würde, war von Anfang an klar. Die Rückmeldungen der Teams haben das bestätigt: Am Spielfeldrand will niemand erst ein Lesezeichen suchen. Seit Juli gibt es Numo deshalb im App Store und bei Google Play, alles dazu im Beitrag Numo ist jetzt im App Store und bei Google Play.

Nicht jeder Wunsch landet sofort in der App. Manche brauchen mehr Zeit, andere passen nicht zu dem, was Numo sein soll. Aber jede Rückmeldung wird gelesen, und viele der Funktionen oben gäbe es ohne sie nicht. Wenn du selbst eine Idee hast, schreib uns an info@numo-app.com.