Der Jahrgangswechsel ist für Jugendleiter die arbeitsreichste Zeit des Jahres. Zum 1. Juli rückt jeder Jahrgang eine Altersklasse auf, aus E wird D, aus D wird C. Teams werden neu gemischt, Trainer wechseln, und manche Mannschaft löst sich auf. Wer erst in den Sommerferien anfängt, ist zu spät dran.
Früh anfangen
Bei uns hat sich bewährt, nach den Osterferien mit der Planung zu beginnen. Bis Ende Mai sollte klar sein, wie viele Kinder pro Jahrgang weitermachen und wie viele Teams es geben wird. Die Trainingsbeteiligung aus der Statistik hilft dabei, ehrlich einzuschätzen, wer wirklich regelmäßig kommt.
Danach kommen die Trainer. Wer übernimmt welches Team, wer hört auf, und wo fehlt noch jemand? Diese Gespräche dauern länger als gedacht, deshalb sollten sie im Mai beginnen und nicht im Juli.
Die Eltern mitnehmen
Für Eltern ist der Wechsel oft mit Sorgen verbunden. Kommt mein Kind mit seinen Freunden in ein Team? Wer ist der neue Trainer? Ändern sich die Trainingszeiten? Je früher diese Fragen beantwortet sind, desto ruhiger wird der Sommer. Ein kurzer Elternabend im Juni für jeden neuen Jahrgang lohnt sich fast immer, denn es ist leichter, Eltern früh einzubinden statt später zu erklären.
Die Teams in Numo umziehen
Steht die Einteilung, geht der Umzug in Numo schnell. In der Teamverwaltung verschiebst du die Spieler ins neue Team. Gibt es das Team noch nicht, legst du es direkt im selben Dialog an. Eltern und Stellvertretungen kommen mit, niemand muss sich neu registrieren. Spieler, die künftig in zwei Teams dabei sind, kopierst du, statt sie zu verschieben.
Die Statistik der alten Saison bleibt im alten Team erhalten. Lege im neuen Team gleich einen Zeitraum für die neue Saison an, dann zählt die Statistik ab dem ersten Training richtig. Die Trainingszeiten trägst du als neue Serie ein, sobald die Hallen- und Platzzeiten feststehen.
Nach den Ferien
Die ersten Wochen im neuen Team sind die wichtigsten. Was Trainer dann klären sollten, steht im Beitrag Saisonstart in der Jugend: Was Trainer in den ersten zwei Wochen klären sollten. Und für alle, die zum ersten Mal ein Team übernehmen, hilft der Beitrag Neue Trainer begleiten.