Eine App für alle Teams statt zehn verschiedene

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Eine App für alle Teams statt zehn verschiedene

In vielen Vereinen ist die Organisation über Jahre gewachsen. Ein Trainer hat eine App ausprobiert, die anderen haben es ihm gleichgetan oder eben nicht. Heute nutzt die D-Jugend eine App, die E-Jugend eine andere, die Turnabteilung eine Excel-Liste und die Alten Herren eine WhatsApp-Gruppe. Jede Lösung funktioniert für sich. Zusammen ergeben sie ein Durcheinander, das vor allem andere ausbaden.

Für Familien: drei Apps für drei Kinder

Am deutlichsten merken es die Eltern. Ein Kind spielt Fußball, eins turnt, das dritte ist im Handball. Jede Gruppe hat ihre eigene App, ihren eigenen Login und ihre eigenen Mitteilungen. Wer wissen will, was am Wochenende los ist, schaut an drei Stellen nach und trägt den Urlaub dreimal ein.

Mit einer gemeinsamen Lösung sieht die Familie alle Termine aller Kinder in einer Liste und trägt eine Abwesenheit einmal für alle ein. Wie das aussieht, zeigt der Beitrag Vier Kinder, drei Teams, ein Login.

Für Trainer: jedes Mal von vorn

Wechselt ein Trainer die Mannschaft oder übernimmt ein zweites Team, fängt er mit jeder neuen App von vorn an. Die Abläufe sind anders, die Daten liegen woanders, und die Eltern müssen sich neu registrieren. Wenn ein Trainer aufhört, gehen mit seinem privaten Konto oft auch die Kontakte und die Trainingsstatistik verloren.

Für den Vorstand: kein Überblick

Für Vorstand und Jugendleitung ist das Problem grundsätzlicher. Wie viele Kinder trainieren regelmäßig? Welche Gruppe verliert gerade Mitglieder? Mit zehn verschiedenen Lösungen lässt sich das nicht beantworten. Dazu kommen Fragen, die eigentlich der Vorstand verantwortet: Wo liegen die Daten der Mitglieder? Welche App zeigt Werbung, und welche finanziert sich über Daten?

Wie ein Wechsel gelingt

Eine gemeinsame Lösung lässt sich nicht verordnen. Bewährt hat sich, mit zwei oder drei Teams zu starten, deren Trainer offen dafür sind. Wenn die anderen sehen, dass es funktioniert, kommen sie meist von selbst dazu. Wie ein Team den Umzug schafft, steht im Beitrag Teamwechsel ohne Chaos.

Wichtig ist, dass die Lösung zu allen passt, nicht nur zum Fußball. Kinderturnen und Hobbygruppen haben andere Anforderungen als eine Mannschaft im Ligabetrieb. Was ich in über 15 Jahren im Vorstand zu doppelter Arbeit gelernt habe, steht im Beitrag Wo im Verein die doppelte Arbeit steckt.

Wie es bei Numo weitergeht

Bisher ist Numo eine App für einzelne Teams. In diesem Jahr wollen wir den nächsten Schritt gehen und Numo von der Teamverwaltung zu ersten Funktionen für den ganzen Verein ausbauen. Wenn dein Verein dabei mitreden möchte, schreib uns an info@numo-app.com.