In vielen Vereinen ist es dieselbe Geschichte. Eltern fragen, ab wann ihr Kind mitmachen kann, und die Antwort lautet: wenn es alt genug für die Bambini ist. Bis dahin vergehen manchmal ein, zwei Jahre, in denen das Kind gern schon einen Ball treten würde. Bei uns in der DJK Leuth haben wir in diesem Sommer ein Angebot für diese Zeit gestartet.
Eltern und Kinder gemeinsam auf dem Platz
Gemeinsam mit der Fußballschule Grenzland bieten wir eine Eltern-Kind-Gruppe an, noch vor den Bambini. Jedes Kind kommt mit einem Erwachsenen, und beide machen das Training zusammen. Die Fußballschule stellt den Trainer, der Erfahrung mit Kindern in diesem Alter mitbringt. Der Verein sorgt für Platz, Zeiten und den Kontakt zu den Familien. Über unsere Zusammenarbeit mit der Fußballschule habe ich schon im Beitrag Flyer für 350 Vereine geschrieben. Mehr zur Gruppe steht auf der Seite der Fußballzwerge der DJK Leuth.
Für den Verein hat das einen großen Vorteil. Das Angebot hängt nicht an einer einzelnen ehrenamtlichen Person, die irgendwann keine Zeit mehr hat.
Wer was organisiert
Die Aufgaben sind klar verteilt. Den Kontakt zu den Eltern pflegen wir im Verein, mit einer eigenen WhatsApp-Gruppe für Fragen und Neuigkeiten. Die Zu- und Absagen laufen über Numo.
Der Trainer der Fußballschule nutzt nur Numo. Vor jeder Einheit sieht er, wie viele Kinder mit ihren Eltern zugesagt haben, und plant das Training danach. Ob zehn Paare kommen oder vier, macht für die Übungen einen großen Unterschied. In die WhatsApp-Gruppe muss er dafür nicht schauen.
Was ein neues Angebot braucht
Unabhängig davon, wer die Gruppe leitet, sollten ein paar Dinge vorher geklärt sein:
Feste Zeiten: Eltern von kleinen Kindern planen ihre Woche genau. Ein Termin, der jede Woche gleich ist, macht die Entscheidung leicht.
Ein geschützter Ort: Kleine Kinder brauchen Platz zum Spielen, ohne dass nebenan die A-Jugend aufs Tor schießt.
Eine klare Anmeldung: Wer ist dabei, wie erreiche ich die Eltern, und wer ist ihr Ansprechpartner?
Die Eltern sind mittendrin
In einer Eltern-Kind-Gruppe stehen die Eltern nicht am Rand, sie trainieren mit. Umso wichtiger ist es, sie von Anfang an einzubinden. Ein kurzes Infoblatt zum Start erklärt, was die Kinder brauchen, wie lange eine Einheit dauert und dass niemand Fußball spielen können muss.
Für die Organisation reicht eine einfache Lösung, solange Termine und Absagen an einer Stelle stehen. Wie du eine eigene Gruppe in Numo anlegst, steht im Beitrag Numo ist offen für alle.
Der Blick nach vorn
Ein Angebot für die Kleinsten ist eine Investition in die Zukunft des Vereins. Die Kinder, die heute zum ersten Mal mit Mama oder Papa einen Ball treten, sind in ein paar Jahren bei den Bambini und danach in der F-Jugend. Und manche der Eltern, die heute mittrainieren, sind dann vielleicht selbst Trainer.
Wenn dein Verein Fragen zu so einer Zusammenarbeit hat, schreib uns gern an info@numo-app.com.