Jedes Jahr im Herbst dasselbe Spiel. Der Platz wird zu nass, das Flutlicht reicht nicht, und die Hallenzeiten des Vereins müssen auf doppelt so viele Teams verteilt werden. Am Ende trainiert die F-Jugend montags statt dienstags, in einer anderen Halle und eine halbe Stunde kürzer.
Für die Kinder ist das kein Problem. Für Eltern, die ihre Woche um das Training herum planen, schon. Ich habe mir deshalb ein paar feste Abläufe angewöhnt.
Früh um die Hallenzeiten kümmern
Die Hallenzeiten werden in den meisten Vereinen im Herbst verteilt. Wer sich erst meldet, wenn es draußen nicht mehr geht, bekommt, was übrig ist. Ich spreche das Thema deshalb schon nach den Sommerferien bei unserem Jugendleiter an und sage, welche Zeiten für unsere Altersklasse realistisch sind.
Bei den Jüngsten lohnt es sich, auf frühe Zeiten zu bestehen. Training bis 19 Uhr in einer Halle am anderen Ende der Stadt bedeutet für viele Familien, dass das Abendessen ausfällt.
Einen festen Wechseltermin festlegen
Statt jede Woche neu zu entscheiden, ob draußen oder drinnen trainiert wird, lege ich einen festen Tag fest, ab dem wir in der Halle sind. Bei uns ist das der erste Montag nach den Herbstferien. Bis dahin gelten die Zeiten für draußen, danach die Hallenzeiten bis Karneval oder Ostern.
In Numo lösche ich dafür die Sommerserie ab dem Wechseltermin und lege für die Halle eine neue Serie an, mit dem neuen Wochentag, der neuen Uhrzeit und der Adresse der Halle. Wer in die Terminliste schaut, sieht nach den Herbstferien automatisch die richtigen Angaben. Wie das genau geht, zeigt die Funktionsübersicht unter Serientermin löschen und Serientermin erstellen.
Ausfälle sichtbar machen
Im Winter fällt mehr aus als im Sommer. Die Halle ist für eine Veranstaltung belegt, oder bei Glatteis sagen wir lieber ab. Ich lösche solche Termine nicht, sondern sage sie ab. Sie stehen dann mit roter Kopfzeile in der Liste, und niemand steht vor einer verschlossenen Halle.
Bei Glatteis entscheide ich bis spätestens 15 Uhr. Das habe ich den Eltern zu Saisonbeginn gesagt, und seitdem fragt niemand mehr um 16:30 Uhr nach.
Hallenschuhe nicht vergessen
Klingt banal, ist es aber nicht. Beim ersten Hallentraining hat bei uns jedes Jahr ein Viertel der Kinder keine Hallenschuhe dabei. Ich schreibe es deshalb in die Beschreibung der ersten drei Hallentermine. Die Eltern lesen es beim Zusagen, und das Problem ist meist nach dem zweiten Training erledigt.
Und wenn die Hallenzeit kürzer ist als draußen: Lieber eine kurze, intensive Einheit als eine lange mit Wartezeiten. Die Kinder wollen sich in der Halle bewegen, nicht in der Schlange stehen.